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   Rubrik: Wirtschaft und Politik
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GDLH: GDLH STARTET ERFOLGREICH MIT RUND 50 TEILNEHMERN

Konzeption stösst auf großes Interesse / „Europa“ demnächst im Blickfeld

Wenige Minuten vor der Premiere der Intiative „Global Denken – Lokal Handeln“ konnten die Initiatoren Christoph Hundt und Roy Gündel ihre Anspannung kaum noch verbergen. Doch im Laufe des Abends wurde klar, dass das Projekt eine Zukunft haben kann.

Der kleine Raum im Veranstaltungszentrum in der Sorgenser Straße war rechtzeitig zum Startschuss für die Premiere von GDLH mit etwa 50 Besuchern bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Resonanz überraschte nicht nur die Initiatoren selbst, sondern auch die meistens Gäste. Besonders viel Mut machte dabei die Tatsache, dass neben einigen älteren Gästen auch viele jüngere Burgdorfer sich die Zeit für diesen Abend genommen hatten. Die Anwesenheit einiger lokaler Politprominenz wie die des Bürgermeisters Alfred Baxmann und des Stadtdirektors Leo Reinke wurde erfreut zur Kenntnis genommen, verhalf sie doch dem Anliegen der beiden jungen Studenten von vorn herein zu einem seriösen Erscheinugnsbild.
Im ersten Teil des Themenabends stellten sich zunächst die Organisatoren persönlich vor, bevor die genaue Zielsetzung der Initiative und die Konzeption zum Erreichen dieses Ziels konkretisiert wurde. In den Mittelpunkt wurde dabei die parteipolitische Unabhängigkeit des Projekts gestellt, die eine wesentliche Basis von GDLH darstellt. Doch geht es keineswegs darum, eine Konkurrenz zu den etablierten Parteien aufzubauen, sondern den Bürgerinnen und Bürgern eine Plattform neben den Parteien zu bieten, auf der sie sich aktiv an der politischen Willensbildung beteiligen können. GDLH möchte brennende Zeitthemen aufgreifen, sie anhand von Vorträgen in ihren Zusammenhängen und Kontroversen vertiefen und anschließend offen diskutieren. „Dabei macht gerade der lebendige und interaktive Charakter der Themenabende den besonderen Reiz aus.“, meint Christoph Hundt, „Fernsehtalkshows oder Zeitschriften können so etwas nicht bieten.“
Im zweiten Teil des Abends drehte sich dann alles um die Fragestellung „Reformstau! Deutscher Föderalismus in der Krise?“. Die Strukturen des Föderalismus haben sich in Deutschland in den letzten Jahrzehnten zu extrem komplexen Zusammenhängen entwickelt, die dennoch so dargestellt werden konnten, dass sich die allermeisten Besucher zufrieden zeigten. In der anschließenden Diskussion zeigte sich dann die Weitläufigkeit des Themas und teilweise gegensätzliche Ansichten kamen zum Ausdruck.
In Hinblick auf die Diskussion möchten Roy Gündel und Christoph Hundt in Zukunft noch Verbesserungen vornehmen, da sie dieser Teil des Abend noch nicht zufrieden stellte. Allerdings hatten die beiden auch genau mit diesem Defizit gerechnet, denn hier spielt die fehlende Erfahrung der beiden eine ausschlaggebende Rolle. Doch das Echo aus dem Plenum war insgesamt derart positiv, dass Gündel und Hundt sich nun sicher sind, das Projekt in den nächsten Monaten etablieren zu können. Die Mithilfe, Kritik und Anregungen der Gäste stellen einen wichtigen Punkt in Hinblick auf mögliche Kurskorrekturen dar und werden sorgfältig ausgewertet.
Nun steht die Hoffnung im Raum, viele der Besucher am nächsten Themenabend wieder begrüßen zu dürfen. Der genaue Termin steht noch nicht fest, voraussichtlich wird es Mitte April werden. Weil fortan der Europawahlkampf eine große Rolle in den Medien spielen wird, wird es wohl um eine Frage aus diesem Themenbereich gehen. Die möglichen Beitrittsverhandlungen mit der Türkei wären beispielsweise ein geeigneter Anknüpfungspunkt. Sobald genauere Daten feststehen, sind diese auf der Website www.gdlh-info.de abrufbar und werden publiziert.

rg, 04.03.2004


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Letzte Aktualisierung: 4.3.2009
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