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   Rubrik: Wirtschaft und Politik
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Wahrendorff tauscht sich mit Sehnder Anwohnerinnen und Anwohnern aus
Erste offene Bürgersprechstunde im konstruktiven Dialog


Holger Stürmann, Sandy Steve Choitz, Prof. Dr. Marc Ziegenbein, Heide Grimmelmann-Heimburg, Robert Glaß und Mario Mantei stellten sich den Fragen und gaben Antworten (v.l.n.r.)

Sehnde/Ilten, 15. August 2022
Im Juli fand die erste offene Bürgersprechstunde von Wahrendorff Wohnen im Amtshaus in Ilten statt. Es war der Auftakt zu einem regelmäßigen weiteren offenen Austausch mit den Sehnder Bürgerinnen und Bürgern in Ilten und Köthenwald. Für ein gutes Miteinander und wie man das auch in Zukunft gut gestalten kann, diskutierten insgesamt 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Fragestellungen beantworteten Heide Grimmelmann-Heimburg und Holger Stürmann, Geschäftsführung Wahrendorff, Prof. Dr. Marc Ziegenbein, Ärztlicher Direktor und Chefarzt, Sandy Steve Choitz, Ortsbürgermeister Ilten, Robert Glaß, Direktor des Amtsgerichts Lehrte und Mario Mantei, Leiter Kriminal- und Ermittlungsdienst des Polizeikommissariats Lehrte. Olaf Kruse, Bürgermeister der Stadt Sehnde, war leider erkrankt, wird aber beim nächsten Mal dabei sein.

Seit mehr als 150 Jahren bietet Wahrendorff Menschen mit seelischen und geistigen Behinderungen vielfältige Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten. „Wir leben mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, kennen viele von ihnen“, fast eine Anwohnerin zusammen.

Veränderte Krankheitsbilder und gesamtgesellschaftliche Entwicklungen
Im ersten Teil der Diskussion ging es um veränderte Krankheitsbilder, gesamtgesellschaftliche Entwicklungen und Rechtslagen sowie ganz praktische Tipps, wie Bürgerinnen und Bürger auf eventuelle Besonderheiten reagieren sollten. Auffälligkeiten seien aber nicht die Regel, so waren sich die Teilnehmenden einig. Von 1.100 Bewohnerinnen und Bewohnern seien es drei bis fünf Bewohnerinnen und Bewohner, die sich einer Ansprache entziehen würden. Im Zweifel sollten Vorkommnisse immer bei der Polizei gemeldet werden, egal ob daran Bewohnerinnen und Bewohner oder andere Personen beteiligt sind und egal, ob Ordnungswidrigkeit oder Straftat.

Zukunft von Ilten und Wahrendorff
Im zweiten Teil standen Wünsche und Fragestellungen rund um Ilten und den Neubau in Köthenwald im Mittelpunkt der Diskussion. So äußerten die anwesenden Bürgerinnen und Bürger den Wunsch nach einer weiteren Ampel, um die B 65 besser überqueren zu können. Wie wird sich Ilten durch den Neubau verändern? Kommen noch mehr Patientinnen und Patienten, noch mehr Bewohnerinnen und Bewohner? Wird die Verkehrssituation auf der B 65 schwieriger werden? Nicht für jede Frage gibt es derzeit Antworten, aber zu allen Fragestellungen gibt es Planungsausschüsse und erste Maßnahmen. Die Nachnutzung der Gebäude, die durch den Umzug frei werden, ist noch nicht abschließend entschieden. Dabei solle nicht die Anzahl der Bewohnerinnen und Bewohner erhöht, sondern das Verhältnis von Doppelzimmern zu Einzelzimmern noch weiter ausgebaut werden. „Und wir können die Verkehrslenkung und -planung der B65 nicht beeinflussen“, fasste Holger Stürmann, Geschäftsführer vom Wahrendorff Klinikum, abschließend zusammen. „Aber wir tun viel zur Entlastung der Strecke, indem wir unsere Mitarbeitenden motivieren anders mobil zu sein und das Auto stehen zu lassen. Dafür werden am Klinik-Neubau Fahrradgaragen für 100 E-Bikes zur Verfügung stehen. Wir finanzieren derzeit das 9-Euro-Ticket für unsere Mitarbeitenden komplett, bieten folgend das Jobticket an und stellen Dienst-E-Bikes zur Verfügung.“

Unbürokratisch, einfach und regelhaft
Die offene Bürgersprechstunde soll in Zukunft regelhaft stattfinden. Wer Interesse hat, kann einfach ohne Anmeldung vorbeischauen. Wer schon ein konkretes Anliegen hat, kann sich gerne vorher per E-Mail an Wahrendorff wenden, damit sich die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner gezielt auf die Themen vorbereiten können: Info@wahrendorff.de

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Wahrendorff ist das Fachkrankenhaus für die Seele und eine große Einrichtung der Eingliederungshilfe.
Der Stammsitz liegt zwölf Kilometer östlich der Landeshauptstadt Hannover in Sehnde mit den beiden Standorten Ilten und Köthenwald. Mit der Psychiatrisch-Psychosomatischen Klinik Celle betreibt Wahrendorff ein zweites Krankenhaus. Die Kliniken bieten ambulante, teilstationäre und vollstationäre Versorgung in der Akutpsychiatrie, Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie. Die Eingliederungshilfe ermöglicht Menschen mit seelischen, geistigen und/oder Mehrfachbehinderungen Perspektiven im Wohnen und im Tagwerk in Hannover und der Region. Das Wahrendorff Klinikum verfügt über 717 Betten und Plätze. Im Wahrendorff Wohnen finden an die 1.100 Bewohner eine individuelle und fachlich qualifizierte Versorgung, Pflege und Betreuung. Bei Wahrendorff arbeiten 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dazu kommen über 150 Ausbildungsplätze.



Autor/Redakteur: Petra Perleberg (pp)
Homepage: https://www.wahrendorff.de
Bilder: Wahrendorff/Petra Perleberg
Erstellt am 15.08.2022
762 mal gelesen.

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Petra Perleberg
aus Sehnde
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   Artikel von Petra Perleberg
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