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   Rubrik: Wirtschaft und Politik
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Schülerinnen und Schüler stellen ihre Werke im Sprengel Museum Hannover aus


Susanne Langenkamp von der Agentur für Arbeit Hannover (von links), Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung der Region Hannover, und Dr. Reinhard Spieler, Direktor des Sprengel Museums Hannover, vor dem Kunstwerk „Die Schulzeit“: Die Schülerinnen und Schüler zeigen damit verschlungene und schnurgerade Wege in die Zukunft

Hannover. Auf welchen Wegen werden Waren künftig befördert? Wie lassen sich Straßen und Verkehrsmittel verbessern? Was macht die mobile Welt von Morgen aus? Das Kunstprojekt „Hand in Hand in die Zukunft“ gibt kreative Antworten auf diese Fragen und hilft Schülerinnen und Schülern, eine Vorstellung von ihren beruflichen Möglichkeiten zu entwickeln. Gemeinsam mit Unternehmensvertreterinnen und -vertretern haben die Acht- und Neuntklässler von Förder-, Haupt- und Realschulen ihre Ideen diskutiert und gestaltet. Die künstlerischen Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit stellten sie am Freitag (18. November) im Sprengel Museum Hannover vor.

Es war nicht die erste Ausstellung dieser Art: Bereits zum fünften Mal präsentierten Jugendliche ihre Kunstwerke für einen Tag im Sprengelmuseum. Das Projekt „Hand in Hand in die Zukunft“ geht damit in die dritte Runde und trägt ein weiteres Mal dazu bei, den Übergang von der Schule in die Berufswelt zu gestalten. Den Großteil der Projektkosten für 2016 in Höhe von insgesamt 80.000 Euro tragen die Region Hannover und die Agentur für Arbeit Hannover. Das Projekt wird 2017 fortgeführt.

Dieses Mal zeigten Teenager der Gutzmannschule Langenhagen, der IGS Langenhagen und der Südstadtschule Hannover, was sie in den vergangenen Monaten mit den beteiligten Unternehmen erarbeitet haben. Unterstützung bei der Ideenfindung und künstlerischen Umsetzung gab es diesmal von der ARTfischer GmbH, der BLG Handelslogistik GmBH & Co. KG, dem Karrierecenter der Bundeswehr, der Nass Magnet GmbH, dem Seniorenpflegeheim Waldhausen, der Wahl GmbH & Co. KG sowie dem Zentralverband Orthopädieschuhtechnik.

„Wir wollen jungen Leuten einen Rahmen bieten, in dem sie sich kreativ mit ihrer Identität und der eigenen beruflichen Zukunft auseinandersetzen – ohne Schulnoten“, erklärte Wirtschafts- und Bildungsdezernent Ulf-Birger Franz die Idee hinter dem Projekts. „Nur motivierte und gut informierte Jugendliche können den Übergang von der Schule in den Beruf erfolgreich meistern.“

Die berufliche Orientierung und Beratung von Jugendlichen sei ein ganz wesentlicher Schwerpunkt, damit der Einstieg ins Berufsleben gelingt, so Susanne Langenkamp von der Agentur für Arbeit Hannover: „Die Methode Kunst ist ein ganz besonderer Schlüssel, um junge Menschen dafür zu öffnen, sich mit ihrer Berufswahl auseinanderzusetzen.“ Das Sprengel Museum konnte erneut als außerschulischer Lern- und Präsentationsort für das Projekt gewonnen werden. „Wir freuen uns, dass wir nun schon zum wiederholten Male Partner bei diesem Projekt sein dürfen. Sowohl für die Jugendlichen als auch für die Wirtschaftspartner ist der Kontext großer Kunst ein enormer Ansporn, im Museum wiederum freuen wir uns über ein außerordentlich erfolgreiches und nachhaltiges Vermittlungsprojekt“, so Dr. Reinhard Spieler, Direktor des Sprengel Museum Hannover.

Im vergangen Jahr haben bereits 60 Schülerinnen und Schüler aus drei Schulen an dem Projekt „Hand in Hand in die Zukunft“ teilgenommen. Für künftige Projekte sucht die Region Hannover weiterhin interessierte Betriebe, die den Schritt in die Kunst wagen wollen. Ansprechpartnerin im Team Beschäftigungsförderung ist Leena Wilke, Telefon (0511) 616 – 23432, E-Mail: leena.wilke@region-hannover.de.

Autor/Redakteur: Frank Meyer (hkx)
Bilder: Region Hannover
Erstellt am 18.11.2016
3204 mal gelesen.

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