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   Rubrik: Wirtschaft und Politik
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Gaspreise in Lehrte
Alle Jahre wieder ...
Wie in dem bekannten Weihnachtslied kommt nicht nur "Alle Jahre wieder" das Christuskind , sondern auch die obligatorische Gaspreiserhöhung. Die mäßige? Preiserehöhung bedeutet für den Durchschnittshaushalt bei einem jährlichen Verbrauch von ca. 20.000kWh eine jährliche Mehrbelastung von etwa 60 €.
Üblicherweise werden die Preise zum 1.April gesenkt , um dann im Oktober , spätestens zum November wieder anzusteigen. Die Preisenkung für den Zeitraum April- Oktober bedeutet für den Vesorger nur geringe Einbußen , da hier der Gasverbrauch nur bei etwa 20 % der Jahresmenge liegt. Also "Peanuts!" Macht sich aber werbetechnisch gut , schließlich lautet das kundenfreundliche Motto:"Wir haben die Preise gesenkt!" So etwas zieht in Deutschland immer.

Peinlich wird es dann , wenn die Preise wieder erhöht werden. Die Standartbegründung , die Olpreisbindung ist nach dem Urteil des BGH hinfällig. Also müssen die erhöhten Beschaffubgskosten herhalten. Nur die Preise an der NYMEX ( der entsprechenden Warenterminbörse) liegen unten im Keller. Wenn dann noch in der Sendung "Frontal 21" des ZDF verkündet wird : "Wir haben in Europa ein Überangebot von Erdgas und die Preise sind im Keller" , dann relativieren sich die Aussagen der Stadtwerke doch arg. Fest steht , daß in Deutschland europaweit die höchsten Gaspreise gezahlt werden. Wer einen Internetanschluß hat , kann sich den entsprechenden Beitrag in der ZDF-Mediathek ansehen.
Warum sagen die Stadtwerke nicht einfach:"Wir brauchen Geld , darum sind wir gezwungen die Preise zu erhöhen." Schließlich muß der Geldverschiebebahnhof städtische Tochtergesellschaften mit Kapital versorgt werden. Dieses Alles unter der Aufsicht und Zustimmung unserer sogenannten Bürgervertreter.Wie heißt es bei "Frontal21" so schön:"Toll!"

Autor/Redakteur: Ulrich Gürtler (Damian)
Erstellt am 23.09.2010
6257 mal gelesen.

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