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   Rubrik: Wirtschaft und Politik
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Umweltfreundliches Lehrte
Fallstricke einer Photovoltaikanlage
Photovoltaikanlagen sind zweifelsfrei ein Versuch möglichst umweltfreundlich Strom zu erzeugen. Allerdings verbergen sich auch einige kostenträchtige Fallstricke hinter dieser Technik.Erst kürzlich erschien folgender Artikel in t-online-Nachrichten:
[...]
Solardächer stellen Feuerwehr vor Probleme

06.08.2010, 15:25 Uhr | bv


Feuerwehr: kein Löschversuch bei brennendem Solardach?

Die zunehmende Verbreitung von Solardächern stellt im Fall eines Brandes die Feuerwehr vor Probleme. Die Gefahr geht dabei von der Elektrik der Anlage in Verbindung mit dem Löschwasser aus. Die Photovoltaik steht bei Tageslicht mit bis zu 1000 Volt Spannung unter Strom. Das Problem: die Anlagen lassen sich nicht abschalten. Sogar nachts kann das Licht der Feuerwehrscheinwerfer die Solarmodule zur Stromproduktion anregen.

Feuerwehren lassen deshalb in einem solchen Fall das Dach unter Umständen lieber abbrennen und konzentrieren sich stattdessen auf den Schutz umliegender Häuser. Eine Alternative ist höchstens ein ausreichend großer Sicherheitsabstand als Schutz vor einem Stromschlag. In einem solchen Fall leidet allerdings die Präzision der Brandbekämpfung, weil die Feuerwehr aus der Entfernung nicht mehr gezielt genug gegen Glutnester vorgehen kann. Ob die Feuerwehr einen Löschversuch unternimmt oder nicht, hängt von den örtlichen Gegebenheiten und der Entscheidung des Einsatzleiters ab.
Sicherheitstechnik vorhanden

Abhilfe sollen in Zukunft Solarmodule schaffen, die einzeln kurzgeschlossen und damit ungefährlich gemacht werden können. Die Kosten für diese Technik liegen bei acht bis zehn Euro pro Modul - die Ausrüstung ist allerdings freiwillig. Die Feuerwehr rät Hausbesitzern, so genannte Brandgassen zwischen den Modulen freizulassen, auch wenn dadurch nicht mehr die maximale Dachfläche für die Stromproduktion genutzt werden kann.



Für die Versicherungen ist das Solar-Problem bisher noch kein Thema. "Bislang sind nur wenige Fälle bekannt, wo Feuerwehren aus Sicherheitsgründen Häuser mit Photovoltaik-Anlagen abbrennen ließen", sagte Christian Lübke vom Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) zu "Welt Online". Über einen Prämienaufschlag für Häuser mit Solaranlage werde deshalb aktuell nicht nachgedacht. Zusammen mit der Industrie wollen die Feuerwehren außerdem die Einsatzkräfte schulen und auf die besonderen Gefahren vorbereiten.

(Quelle: t-online Nachrichten 7.Aug.2010)
[...]

Ein weiteres nicht genanntes Phänomen ist die technische Alterung der Paneele. Laut verschiedenen Berichten verlieren die Paneele im laufe der Jahre bis zu 20% ihrer Leistung! Man rechnet bei Neuanlagen mit einer Stromernte für jedes installierte KWp in unseren Breiten von 800- 1050 KWh im Jahr.Bei der schleichenden Alterung sinkt das Ergebnis schließlich auf 640-840 KWh. Ob dieses Ergebnis noch ausreicht so eine Anlage betriebswirtschaftlich gewinnträchtig zu betreiben , muß dann ein Jeder für sich ausrechnen.

Mich beschleicht das Gefühl , das Betreiben einer Photovoltaikanlage gleicht einem Geldscheinverbrennen am heimischen Kamin, nur nicht so romantisch!
Eine Antwort kann man vielleicht in dem Bob Dylan-Song "The answer my friend was blowing in the wind" finden.

Autor/Redakteur: Ulrich Gürtler (Damian)
Erstellt am 17.08.2010
6209 mal gelesen.

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