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   Rubrik: Wirtschaft und Politik
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Notwendig oder überflüssig?
Brauchen wir einen weiteren Baumarkt in Lehrte?
In den letzten Tagen und Wochen ist innerhalb der Lehrter Bevölkerung und den Parteien mit ihren Fraktionen eine heftige Diskussion zu diesem Thema entbrannt. In der örtlichen Presse waren die unterschiedlichsten Auffassung zu lesen.

Zunächst sollte man eine Bestandsaufnahme machen:
In der Kernstadt Lehrte sind drei Baumärkte vorhanden. Im näheren Umfeld Burgdorf, Höver und Sehnde sind drei weitere vorhanden.Im erweiterten Umfeld sind in Peine , Altwarmbüchen und Hannover mindestens zehn z.T. sehr große Baumärkte vorhanden ,so daß sich der unbedingte Zwang zur Einrichtung eines weiteren Baumarktes in Lehrte dem Bürger nicht unmittelbar erschließt.

Falls nun die Fraktionen im Rat sich entschlössen , dem dringenden Wunsch unserer Bürgermeisterin bzw. der HBB zu folgen , müßten folgende Dinge in Betracht gezogen werden.
Die städtebauliche Lücke auf dem C-Gelände würde zumindest zum Teil geschlossen werden.
Doch welche Folgen für die Stadt und die Geschäftswelt entstünden daraus?

1. Die vorhandenen Baumärkte der Kernstadt würden unweigerlich schließen verbunden mit Arbeitsplatzverlust und Mindereinnahmen für die Stadt.
2. Das schon vorhandene Verkehrsproblem im Bereich des Kreisels würde sich noch weiter verstärken. Es müßte Abhilfe geschaffen werden. Die Verkehrsplan-
fortschreibung sieht als vernünftigste Lösung einen vierspurigen Ausbau der Einmündung der Germaniastr. in die Berliner Allee vor. Sehr kostenintensiv!! Durch den zu erfolgenden Ausbau dürfte die "Prunktreppe" Germaniastr/EKZ hinfällig werden.
Des Weiteren müßte auf Kosten der Stadt ein großer Kreisverkehr im Bereich Mielestr./Pfingstanger /Trogstrecke-Ost installiert werden.
Außerdem ist der Umleitungsverkehr BAB über diese Strecke zu berücksichtigen.
3. Wie die Jusos richtig erkannt haben , würde der Stadtpark "Am Wasserturm" von einer Blechlawine umgeben sein und ein Rückbau wegen Nutzlosigkeit dann sinnvoll erscheinen.
4. Nicht zu vergessen , das vielfältige Angebot des Baumarktes dürfte auch auf einige Geschäfte des EKZ ausstrahlen und möglicherweise deren Weggang bewerkstelligen. Also weitere Einnahmeverluste für die Stadt.
5. Die Sogwirkung auf das Publikum in östlicher Richtung erschwert eine vernünftige Planung und Einrichtung für die Zuckerfabriksgalerie(ex. Neisekeblock). Obwohl sehr vordringlich , um die wichtige , notwendige Verbindung EKZ/ Burgdorfer Str. zu schaffen.
6. Die negativen Auswirkungen auf die für teures Geld umgebaute und modernisierte Burgdorfer Str. ist nicht zu unterschätzen!
7. Ebenso dürfte das "Graue Zentrum am Bahnhof" in Mitleidenschaft gezogen werden.

Zieht man eine Bilanz , muß man unmißverständlich feststellen: Die Installation eines Baumarktws würde kostenintensive Nachteile für die Stadt und die heimische Wirtschaft bringen. Allein nur HBB und die Eigentümer der Nordzucker AG profitieren von dieser Art Nutzung. Weiterhin wären zwangsläufig kostenaufwändig getätigte Baumaßnahmen in den "Sand gesetzt" und Gelder sinnlos verschleudert!
So muß man sich fragen , hat die Stadt die notwendigen Euros für die sich dann zwangsläufig ergebenden millionenschweren Investitionen?
Oder sind nicht andere Objekte erheblich dringender und sinnvoller ?

Autor/Redakteur: Ulrich Gürtler (Damian)
Erstellt am 20.06.2009
7382 mal gelesen.

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