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   Rubrik: Wirtschaft und Politik
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Ein Drama in mehreren Akten
Der Niedergang einer Institution- Das Parkschlösschen
Am vergangenen Mittwoch-27.Mai.2009- wurde in der Ratssitzung ein vorläufiger Schlußstrich unter das Drama Lehrter Parkschlösschen gezogen. Nachdem die Verwaltung und die politischen Verantwortlichen jahrelang dieses brisante Thema nicht anfassen wollten , keimte der Entschluß , das inzwischen leicht angegammelte Objekt an einen verläßlichen Investor zu verkaufen , der dieses Objekt im Sinne der Stadt saniert und nutzt.
Auch die Bürger von Lehrte haben mit ihrer Unterschriftensammlung pro Parkschlösschen ihr Scherflein beigetragen , daß ein Lösung gesucht wurde. Über die Anzahl der Unterschriften sind sich die Redakteure des "Anzeiger" uneins. Ob 3000 oder 6000 ist vor der Hand gleich. Nur sollte man halt seine eigene Zeitung lesen ,sonst wird es peinlich.
Die Verkaufsabsichten des Rates und der Verwaltung ließen sich jedoch nicht so leicht verwirklichen. Die optimistische Aussage unserer Bürgermeisterin in der Neujahresansprache 2008 erwies sich als fataler Irrtum. Schließlich haben die Verantwortlichen dem Investor hohe Hürden vorgesetzt. So die Schließung des Pfingstangers und die geplante Großgastronomie in der "Zuckerfabriksgalerie" -besser bekannt unter "Neisekeblock". So wie es jetzt erscheint , bekommen wir auf verkleinertem Gelände einen gastronomischen Betrieb und im Obergeschoß Gewerbe.
Zum Thema Gewerbe: In einer der zahlreichen Ausschusssitzungen äußerste ein Besucher die Auffassung , man sollte doch im Obergeschoß ein Bordell einrichten. Es würde doch hervorragend mit dem geplanten Sport -und Freizeitpark harmonieren.

Allerdings unerläßliche Voraussetzung ist , der Investor unterschreibt den Vertrag mit der Stadt, was er schon einmal unterlassen hat.

Dieses ganze Wirrwar hätten wir uns ersparen können , wenn vor Jahren die Verantwortlichern im Rat einmal den Mut gehabt hätten , etwas Vernünftiges - die Renovierung- konsequent durchzuziehen. Stattdessen wurde viel Geld für überflüssige Prestigeobjekte verplempert.Sind jedem Bürger geläufig und brauchen nicht extra aufgeführt werden.
Wie so häufig für Politiker deckt sich ihre Aussage selten mit ihren Taten.

Als Beispiel die Bürgerfragestunde in der Ratssitzung vom 27.Mai,2009:
Es bewahrheitete sich die Aussage:
Es ist gemein Politiker zu zwingen , Farbe zu bekennen , denn meistens werden sie dann ganz blass!
Hier wurde zu dem Antrag der Mehrheitsfraktion -TOP 16- ( die Stadt sollte veranlaßt werden , keine Artikel aus ausbeuterischer Kinderarbeit zu erwerben) an den Ratsvorsitzenden folgende Frage gestellt:
Sehr geehrter Herr Vorsitzender haben die anstragstellenden Fraktionen im Sinne ihres Antrages-TOP 16- eine Selbstverpflichtung für sich , ihre Partei und ihre Parteimitglieder hinterlegt?
Die Reaktion war allgemeines verblüfftes Schweigen , Ratlosigkeit und nach einer Weile die klare Antwort :"Nein".
Es ist schon bedrückend feststellen zu müssen , daß unsere gewählten Bürgervertreter nicht Willens sind , nach ihren eigenen Anträgen verantwortlich zu handeln. Jedenfalls ist ein gerütteltes Maß an Glaubwürdigkeit verspielt worden.

Autor/Redakteur: Ulrich Gürtler (Damian)
Erstellt am 29.05.2009
7723 mal gelesen.

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