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   Rubrik: Wirtschaft und Politik
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Lehrter GRÜNE in Gorleben / Kritik an Castor-Transport durch Lehrte


v.l.n.r Gailus/Kahl/Gruhl (Bild: privat)

Bei der Demonstration in Gorleben am Samstag, dem 8. November, nahmen 15.000 friedliche Demonstranten teil und forderten die Stilllegung von Atomkraftwerken und die Lösung der Endlagerfrage. Unter Ihnen waren auch die Grünen Ratsfrau und Bundestagskandidatin Michèle Kahl, Ratsherr und Grünen-Gründungsmitglied Harald Gruhl und der Sprecher der Lehrter Grünen, Christian Gailus.

Ein beeindruckendes Bild bot die riesige, friedliche Demo – so waren sich die drei Lehrter einig. Die Stimmung war gut, und bei sonnigem Wetter traf sich ein bunter Protestzug. Der Tag bescherte ein Wiedersehen mit alten Vertretern der Anti-AKW-Bewegung, zeigte aber auch ein neues Gesicht: auffällig viele junge Menschen wollen ein Zeichen setzen und demonstrieren im Wendland mit.

Gorleben kann nicht unser Endlager werden, dieser Meinung waren Grüne schon immer. Asse 2, der Prototyp für Gorleben, ist abgesoffen und zeigt uns nun bereits nach 25 Jahren, dass ein Salzbergwerk nicht zur Endlagerung geeignet ist. Ob Gorleben geologisch sicher ist, sei fragwürdig, und daher sei für uns eine bundesweite Suche notwendig, konstatiert Harald Gruhl, als einer, der auch dieses Mal wieder im Wendland mitdemonstriert.

Das große öffentliche Interesse an Gorleben ist auch auf die aktuelle Haltung der Bundesregierung zurückzuführen – denn am Atomausstieg wieder zu rütteln kann keine Alternative darstellen. "Festhalten am Atomausstieg" wird im Wendland gefordert. Der Betreib von Kernkraftwerken ist zu teuer und unsicher, wie die zahlreichen Störfälle immer wieder zeigen. Wir können es uns nicht erlauben, noch mehr strahlenden Atommüll zu produzieren, der – mangels sicherer Endlagermöglichkeiten – nicht nur Leben und Gesundheit unserer Generation gefährden, sondern auch eine unzumutbare Bürde für viele kommende Generationen darstellen würde

Am Sonntag schauten sich einige interessierte Lehrter die Durchfahrt des Transports aus La Hague an. "Lehrte als Eisenbahnknotenpunkt – nicht nur ein Segen für die gute Anbindung der Stadt, es macht uns auch zur Castor-Transport-Haltestelle", so Michèle Kahl. Der Transport war eindeutig viel zu schnell unterwegs. "Das waren mindestens über 70 km/h" so die Kritik von Christian Gailus, der sich mit ihr die Durchfahrt vom Aligser Bahnhof aus anschaute. Weiter sagte Gailus: "Bei einem Transport durch geschlossene Ortschaften mit anliegenden Bahnsteigen hätten wir polizeiliche Räumung an der Strecke erwartet, aber der Zug rauschte durch wie viele andere Güterzüge." Für die beiden ein Beweis der Unsicherheit der Transporte, wenn es durch bloße Unachtsamkeit eines einzelnen Autofahrers in Aligse zu einem Unfall mit austretender Radioaktivität hätte kommen können.

mehr unter www.gruene-lehrte.de

Autor/Redakteur: Christian Gailus (Gailus)
Erstellt am 11.11.2008
5832 mal gelesen.

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