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   Rubrik: Wirtschaft und Politik
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Gewerkschaften unterstützen die Einführung einer IGS in Lehrte / CDU auf dem Holzweg


(Bild: privat)

Die Gewerkschaften im Deutschen Gewerkschaftsbund Lehrte unterstützen die Forderungen nach eine integrierten Gesamtschule. Der DGB Lehrte hat im Vorfeld der niedersächsischen Landtagswahl 2008 mehrere Informationsveranstaltungen mit unterschiedlichen Referenten zum Thema Schulpolitik durchgeführt. Unter anderem auch mit Schulexperten aus dem Lager der Lehrter CDU, erläutert der örtliche DGB Vorsitzende die Meinungsfindung der Gewerkschafter.

Alle Referenten haben eindeutig die soziale Ungerechtigkeit unseres Schulsystems angesprochen, die auch durch die Pisa-Studie bestätigt wurde. Jedoch bei der vom DGB organisierten Podiumsdiskussion zur Landtagswahl war der heutige CDU Landtagsabgeordnete, Dr. Deneke-Jöhrens nicht nur schlecht vorbereitet sondern hat um die Fragen zur Schulpolitik und zur Integrierten Gesamtschule (IGS) ausweichend geantwortet. Dies spiegelt sich jetzt in der Kommunalpolitik wieder. Die Begründung der Lehrter CDU, der Standort in Hämelerwald sei nicht der richtige für eine IGS in Lehrte, ist nur vorgeschoben. Die ideologischen Vorgaben der Landespolitik werden in der Lehrter CDU konsequent umgesetzt, interpretiert Nold die Situation.

Durch die Einführung einer IGS in Hämelerwald wird es sicher Auswirkungen auf die Anzahl der Schüler in anderen Lehrter Schulen geben. Dennoch sollte die kurzfristige Einführung einer IGS umgesetzt werden, um die soziale Ungerechtigkeit in unserem Bildungswesen zu begegnen. Mittelfristig besteht aufgrund der negativen demographischen Entwicklung weiterer Handlungsbedarf in der Schulpolitik und über Schulstandorte muss in diesem Zusammenhang ebenfalls entschieden werden. Es gibt somit keinen Grund die Entscheidung von anderen Faktoren, außer denen der besseren Bildungschancen für unsere Kinder und Schüler, abhängig zu machen.

Nold fordert die Eltern auf sich an der Elternbefragung zu beteiligen, egal ob sie sich für oder gegen eine Gesamtschule entscheiden. Die Elternbefragung ist ein demokratisches Verfahren und spiegelt, vorausgesetzt die Beteiligung fällt hoch aus, den Elternwille wieder. Die Politik sollte das Ergebnis der Befragung in jedem Fall akzeptieren und umsetzen.

Autor/Redakteur: Reinhard Nold (rn)
Erstellt am 26.10.2008
4729 mal gelesen.

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