Anmeldung


Zugangskennung anfordern
   Rubriken
Aktuelle Übersicht
  - Neueste
  - Suche
  - Gästebuch
Vermischtes
  - Stadt Burgdorf
  - Stadt Lehrte
  - Stadt Sehnde
  - FFW Lehrte
  - Region Hannover
  - Polizei Hannover
  - Polizei BS
Politik & Wirtschaft
Kultur & Freizeit
  - Veranstaltungen
  - Termin melden
Film & Video
Lyrik & Cartoons
Sport & Spiel
Überregional
  - Tagesschau.de
  - Spiegel Online
  - Handelsblatt
  - Heise Online
  - Telepolis

Altkreis Nachrichten abonieren
  Newsletter
Ich möchte den wöchentlichen Altkreis-Newsletter kostenlos

   Rubrik: Wirtschaft und Politik
vorheriger Artikelnächster ArtikelArtikel drucken

BARMER: HPV-Impfung richtig einschätzen

Augenmaß bei der Beurteilung der Chancen und Risiken von Schutzimpfungen fordert die BARMER angesichts der aktuellen Diskussion um die HPV-Impfung. „Derzeit erleben wir ernst zu nehmende Sorgen bei Eltern und Jugendlichen, zugleich aber auch eine gewisse Sorglosigkeit“, so Dr. Ursula Marschall vom Kompetenzzentrum Gesundheit der BARMER. Sorge bereite vor allem die Tatsache, dass sich offenbar viele junge Frauen durch die Impfung vollständig geschützt sehen. „Die Impfung bekämpft jedoch nur einen kleinen Teil der Viren, die für den Gebärmutterhalskrebs verantwortlich gemacht werden. Sie bannt die Gefahr dieser Krebserkrankung nicht vollständig und beugt anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen überhaupt nicht vor.“ Es werde zudem noch einige Jahre der Erfahrung brauchen, um tatsächlich beweisen zu können, dass durch die Impfung Krebserkrankungen verhindert werden können.

Marschall plädiert dafür, eine Lebenseinstellung zu pflegen, die alle Chancen zugunsten der eigenen Gesundheit nutzt. „Eine regelmäßige Krebsfrüherkennung kann Erkrankungen schneller finden und dadurch eine Heilung ermöglichen, die in späten Stadien unwahrscheinlich wird“, betont die Medizinerin. Steigende Neuerkrankungszahlen erinnerten zudem nachdrücklich an Kondome als zuverlässigsten Schutz vor Infektionskrankheiten wie AIDS, Syphilis oder Chlamydien.

Gesetzliche Krankenkassen bezahlen Frauen ab 20 jährlich eine Krebsfrüherkennungsuntersuchung Diese werden jedoch von weniger als 60 Prozent der anspruchsberechtigten Frauen genutzt. Bei den Männern – die ab 45 Jahren die Krebsfrüherkennung nutzen können – liegt die Teilnahmequote sogar nur bei etwa einem Viertel.

Verantwortlich für diesen Artikel: bb (siehe Autorenliste)
geschrieben am 28.02.2008

Dieser Artikel wurde 4193 mal gelesen.


Kommentare


Neuen Kommentar schreiben

Ihr Name:
Betreff:
Beitrag:
Bitte geben Sie den angezeigten Code ein.

Letzte Aktualisierung: 4.3.2009
   © 1998-2019 Altkreis Nachrichten
   Stadtplan [-]
Bitte aktivieren Sie bei Ihrem Browser JavaScript, um die Karte anzuzeigen!
   Wirtschaft und Politik