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Endstehungsbrand im Schornstein

Endstehungsbrand im Schornstein
Am Donnerstag Abend kam gegen 20:30 Uhr ein Anruf aus Gretenberg zum Bezirksschornsteinfegermeister Hermann Rieche, "der Ofen zieht nicht mehr, das Wohnzimmer und der Keller ist total verqualmt". H.Rieche fuhr unverzüglich zum genannten Gebäude um die Lage zu beurteilen, er stellte fest das es im Schornstein im Bereich des Rauchrohranschlusses gebrannt hat. Der Brand wurde durch den Ruß im Rauchrohr, der sich endzündet hatte ausgelöst und hat den Glanzruß im Schornsteinanschlussbereich in Brand gesetzt. Glanzruß (teerartige Rußschicht) entsteht bei der Verfeuerung von nicht ausreichend getrocknetem Holz, oder wie in diesem Fall falsche betriebsweise der Feuerstätte. Ruß ist brennbar und dehnt sich um ein vielfaches aus, sodas wie hier passiert, der Schornstein sich verschließen kann und das Feuer wegen Sauerstoffmangel erloschen ist und das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte. Dieser Verlauf kommt nicht oft vor, ein größerer Feuerwehreinsatz und möglicher Gebäudeschaden ist dabei nicht eingetreten.
H.Rieche klärt die Betreiber der Feuerstätte darüber auf, das Rauchrohre regelmäßig zu reinigen sind und durch welche Bedienung der Glanzruß vermieden werden kann. In wenigen Wochen wird der Zustand des Schornsteines noch einmal überprüft und wenn nötig muß dann kontrolliert ausgebrand werden, weil dieser Ruß mit der üblichen Kehrmetode nicht entfernt werden kann.
Allgemein ist immer zu beachten, das zugelassene und für die Feuerstätte geeignete Brennstoffe verwendet werden, die Betriebsanleitungen sind unbedingt zu beachten.
Aufgrund der steigenden Energiekosten werden zum Teil Kaminöfen häufiger genutzt als in der Vergangenheit, in diesem Fall ist es sinnvoll eine zusätzliche Schornsteinreinigung vornehmen zu lassen, damit als vorbeugende Brandschutzmaßnahme sich nicht zu viel brennbarer Ruß im Schornstein absetzen kann.
Sollte es aber zu einem Brand kommen, dann unverzüglich den zuständigen Schornsteinfeger und die Feuerwehr anrufen, auf gar keinen Fall mit Wasser versuchen zu löschen, durch die hohen Temperaturen von über 1000°C kann es zum platzen des Schornsteines und Brandübertragung auf die Wohnung kommen.

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Hermann Rieche
Bez.-Schornsteinfegermeister &
Gebäudeenergieberater im Handwerk

Haydnstraße 21
31319 Sehnde
Tel.: 05138 5387
Fax: 05138 615570
Mobil: 0172 5154163

www.rieche.info
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hr, 28.11.2004

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Letzte Aktualisierung: 4.3.2009
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