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   Rubrik: Vermischtes
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Benefiz Comedyabend zu Gunsten der Aktion Kindertraum und Leon Zant im Arpker Jugendtreff

Am 22. August um 19 Uhr findet im Jugendtreff Arpke bei Lehrte ein Benefiz-Comedy-Abend unter dem Motto »Arpke bleibt Arpke wie es singt und lacht« statt. Namhafte Künstler aus dem Raum Hannover werden das Publikum zum Lachen bringen. So präsentiert Nico Walser, der den Quatsch-Comedy-Wettbewerb 2004 gewann, sein Programm »Fischbrötchen 1 Euro«. Außerdem spielen auf der Kabarettbühne Inge Schäkel, Pedro Püser und Penélope Simms. Der Erlös der Veranstaltung kommt der Aktion Kindertraum und Leon Zant zu Gute.

Der Eintritt kostet 5€ um eine Telefonische Vorbestellung wird gebeten . Einlass ist um 18 : 30 Uhr und beginn ist um 19 : 00 Uhr .

Infos zu Aktion Kindertraum

Aktion Kindertraum hilft Kindern
Aktion Kindertraum hat es geschafft, dass für betroffene Kinder und Jugendliche Hilfsmaßnahmen realisiert werden. Aktion Kindertraum unterstützt aber auch Förderungen für Betroffene in Notsituationen, die z. B. durch Krankheit, Unfall-, Katastrophen- und Krisensituationen, soziale Härte sowie Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung entstanden sind. Besondere Berücksichtigung finden Sonderfälle, die weder durch staatliche Fördermaßnahmen noch durch die Unterstützung anderer Kinderschutzorganisationen abgedeckt werden.

Aktion Kindertraum informiert die Öffentlichkeit

Mit Informationen über die Schicksale benachteiligter Kinder und Jugendlicher versucht Aktion Kindertraum eine Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität auszulösen.

Aktion Kindertraum wird aktiv

Zunächst wird der Wunsch des Kindes zusammen mit den Bezugspersonen (Ärzte, Eltern, Betreuer) auf seine Erfüllbarkeit geprüft. Wenn diese gewährleistet ist, wird das Kind mit einbezogen, denn schon die Vorfreude bringt lebenswichtige Hoffnung.

Infos zu Leon Zant

Hallo, ich heiße Leon, bin 4 Jahre alt und möchte euch etwas aus meinem kleinen Leben erzählen. Da ich nicht selber schreiben kann macht das Mama für mich.

Meine Mama hat mir erzählt, dass Sie mit mir eine traumhafte Schwangerschaft hatte. Als ich geboren wurde, war alles, na ja fast alles, perfekt. Mit 3 Monaten bekam ich Fieber und musste ins Krankenhaus. Dabei stellte sich heraus, dass ich eine Harnwegsinfektion hatte - ansonsten wurde nichts Außergewöhnliches festgestellt.

Ich erholte mich auch schnell und musste dann später noch einmal zur Nachuntersuchung ins Krankenhaus. Die tat mir höllisch weh, da der Arzt mir die Blase abgedrückt hat, um Urin zu ziehen. Leider habe ich mich dabei so aufgeregt, dass mir meine Kopfadern geplatzt sind! Aber der Arzt meinte zu Mama, das wäre nicht so schlimm.

Mama glaubte dem Arzt. Doch ich fing an mich zu verändern und meine Entwicklung entsprach nicht mehr meinem Alter. Mama und Papa sind daraufhin mit mir zum Kinderarzt gegangen, doch er hat nichts gefunden. Er meinte nur ich wäre zu faul und das würde sich geben.

Als sich aber bei mir nichts änderte, gingen meine Eltern wieder hin und haben dann vom Arzt Krankengymnastik für mich verschrieben bekommen; damit sie beruhigt sind. Außerdem sollten sie mich im SPZ Hannover vorstellen.

Die Krankengymnastin erkannte sofort, dass das keine Faulheit von mir ist! Ohne eine klare Aussage wurden wir zur Förderung nach Pelzerhagen geschickt

Dort wurden wir dann vor vollendete Tatsachen gestellt: Pelzerhagen ist eine Behinderten Klinik!

Uns wurde dann mitgeteilt, dass ich nicht zu faul bin, wie alle meiner Ärzte bisher behaupteten, sondern zu



100 % schwerstbehindert!


Nach dem ersten Schock und vielen vergossenen Tränen (die sie heute auch manchmal noch weinen) haben Mama und Papa angefangen sich mit dieser schweren Situation auseinander zu setzen. Sie lernten mit mir zu turnen und Wege zu suchen wie ich trotzdem annähernd alles tun kann, was andere Kinder auch können.

Sie kämpfen für mich manchmal mit Ärzten und Krankenkassen, treten manchmal auch einigen Leuten auf die Füße, wenn die Ärger machen. Eigentlich lief alles ganz gut!





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Papa und Mama haben geheiratet. Papa kümmerte sich um mich, während Mama arbeiten ging, weil sie mehr Geld als Papa verdiente.

Doch plötzlich wurde Mama auf einmal krank - der Stress, zuviel Arbeit und die ganzen Überstunden. Die Diagnose stand schnell fest: Mama hat Morbus Crohn (eine chronische Darmkrankheit) – nach 6 Wochen hatte sie sich soweit erholt und konnte wieder zur Arbeit gehen.

Kurz danach hatte Papa einen Autounfall mit Totalschaden -aber Glück im Unglück nur Prellungen. Doch unsere Pechsträhne sollte anhalten!

Im April ging es Papa ganz schlecht. Die Ärzte haben gesagt, er habe Magen-Darm-Entzündung. Mama schickte Papa sofort zum Darmspezialisten, damit das nicht auch noch chronisch wird - wie bei ihr. Doch es war nicht nur eine Entzündung, sondern die bittere Diagnose lautete: Leukämie!

Meine Oma wohnt in Amerika und kam sofort nach Deutschland, um Mama zu helfen. Schließlich konnte ich ja nicht alleine bleiben, Papa lag auf der Intensivstation im Krankenhaus und Mama musste weiter arbeiten. Oma konnte leider nicht so lange hier bleiben und nahm mich mit nach Amerika, damit Mama sich auch um Papa kümmern konnte.

In Amerika setzte Oma alles daran mich weiter zu fördern und ich bekam daraufhin eine Sauerstofftherapie, die Oma allerdings selber bezahlen musste. Wir haben dann das erste Mal von einer Delphin-Therapie gehört – die konnten und können wir uns aber finanziell nicht leisten.

Ein paar Ärzte untersuchten mich und stellten dort fest, dass ich einen Schlaganfall gehabt habe. Dies kommt bei Kindern in meinem Alter meist durch Überstrapazierung vor! (Dieser wurde ich bei meiner Harnwegsinfektion ausgesetzt). Leider haben uns die Ärzte dies nicht schriftlich attestieren können, weil das in Amerika ca. 1000 $ kostet und dafür haben wir kein Geld. Nach einiger zeit bin ich wieder mit Oma nach Deutschland geflogen, wo ich dann abwechselnd von Oma, Mama oder meiner Patentante betreut wurde.

Nach einem dreiviertel Jahr und vielen Chemo-Therapien kam Papa endlich wieder aus dem Krankenhaus. Er war und ist auch heute noch nicht wieder kerngesund, aber es geht ihm besser und der Krebs ist bisher noch nicht wieder ausgebrochen.

Der Zusammenhalt in unserer Familie ist durch unser Schicksal noch größer geworden und der Wunsch, dass es mir auch bald besser geht, wächst von Tag zu Tag.

Mama und Papa wissen, dass ich nie so gesund sein werde wie andere Kinder und nie mein Leben ohne sie gestalten kann. Aber sie tun alles, damit ich vielleicht irgendwann einmal einige kleine Dinge selbständig erledigen kann und sei es nur das Essen oder Trinken.




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Mama und Papa kamen auf die Idee die Delphin-Therapie noch mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei haben sie festgestellt, dass sie die Kosten nicht tragen können. Immerhin könnte ich bei Freunden von Oma wohnen, aber die Therapie kostet für 3 Wochen 11.700 $. Soviel Geld können wir nicht sparen, da Mama Alleinverdiener ist und zu allem Übel musste Papa durch eine frühere Selbständigkeit Insolvenz anmelden. Zum anderen ist er durch seine Leukämie arbeitsunfähig. Durch ein ständig defektes Auto, Schulden bei Freunden und zusätzlich einem Privatkredit bei der Bank, können wir uns die Therapie nicht alleine leisten.

Vielleicht könntet Ihr meine Eltern bei einer Sammlung unterstützen?

Ich hoffe die Therapie hilft mir und wir würden uns freuen, wenn es funktioniert.


Helfen Sie uns bitte die erforderliche Summe aufzubringen, damit ich die Therapie beginnen kann. Ich würde mich gerne von dort mit Bildern und Briefen für Eure Unterstützung bedanken.


Spendenkonto
Dolphin aid. ev
Kontonummer: 200 022 00
Bankleitzahl: 300 501 10
Stadtsparkasse Düsseldorf
Kennwort: Leon Zant

Wenn Sie eine Quittung benötigen, geben Sie bitte als Zusatz "Spendenquittung" im Verwendungszweck an.


Ich danke Euch schon einmal für das Zuhören, hier könnt Ihr mein Photoalbum anschauen:


Meine Eltern und ich würden uns über eine positive Antwort wahnsinnig freuen.


Mit freundlichem Gruß


Leon

lk, 10.07.2004


Kommentare

  • Nachtrag - Bericht Verfasser 10.07.2004, 19:09 (0)

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  • Letzte Aktualisierung: 4.3.2009
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