Neuer Seelsorger in Wahrendorff
„Den Menschen etwas Gutes tun“


Martin Zimmer hört zu und begleitet in schwierigen ZeitenKatja Eggers

Sehnde/Köthenwald, 10. Oktober 2022

Martin Zimmer ist der Neue im Team der Seelsorge von Wahrendorff. Ende September fand die feierliche Sendung in den pastoralen Dienst des Bistums Hildesheims während einer Heiligen Messe im Hildesheimer Dom statt. Martin Zimmer erhielt eine persönliche Segnung von Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ für seine neue seelsorgliche Tätigkeit im Wahrendorff Klinikum.

In Wahrendorff kennt man den katholischen Theologen schon seit dem 1. Juni. Aber nun ist es offiziell und er unterstützt die evangelischen Pastorinnen Dr. Uta Blohm, Ilka Greunig und Nicole Fröchtenicht. Er hat sein Büro im Haus an der Parkstraße 7 in Köthenwald. Martin Zimmer feiert regelmäßig Gottesdienste im Dorff-Gemeinschaftshaus, bietet Andachten in den Wohnbereichen und der Lebensschule an und hält Trauerfeiern, wenn Menschen im Klinikum versterben. Zu seinen Hauptaufgaben gehören jedoch die Gespräche mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Patientinnen und Patienten. Aber auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Angehörige hat er ebenfalls ein offenes Ohr.

„Nach zehn Jahren in der katholischen Männerarbeit habe ich nach Abwechslung und einer neuen Herausforderung gesucht“, berichtet der 39-jährige gebürtige Dresdener. Unter anderem war er als Referent in der Männerseelsorge der Bischofskonferenz und zuletzt als Geschäftsführer des Verbands katholischer Männergemeinschaften tätig. Bei der katholischen Kirche und der Diakonie hat er zudem lange in der Paarberatung gewirkt. Sein Studium absolvierte er in Erfurt und Irland.

Der neue Seelsorger tritt die Nachfolge des verstorbenen Diakons Werner Mellentin an. Anders als dieser, übt Martin Zimmer sein Amt jedoch nicht ehrenamtlich, sondern mit einer Vollzeitstelle aus. „Für die Menschen bringe ich hier vor allem viel Zeit mit“, sagt er. Den Begriff Seelsorge legt er dabei aber sehr breit aus. „Ich kann die Menschen hier nicht herausholen, aber ich kann für sie da sein und ihnen etwas Gutes tun“, erklärt Martin Zimmer. „Das müssen dann gar nicht immer Gespräche sein. Ich war auch schon mal mit jemandem einkaufen.“

Mehr Informationen: www.wahrendorff.de

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Wahrendorff ist das Fachkrankenhaus für die Seele und eine große Einrichtung der Eingliederungshilfe.

Der Stammsitz liegt zwölf Kilometer östlich der Landeshauptstadt Hannover in Sehnde mit den beiden Standorten Ilten und Köthenwald. Mit der Psychiatrisch-Psychosomatischen Klinik Celle betreibt Wahrendorff ein zweites Krankenhaus. Die Kliniken bieten ambulante, teilstationäre und vollstationäre Versorgung in der Akutpsychiatrie, Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie. Die Eingliederungshilfe ermöglicht Menschen mit seelischen, geistigen und/oder Mehrfachbehinderungen Perspektiven im Wohnen und im Tagwerk in Hannover und der Region. Das Wahrendorff Klinikum verfügt über 717 Betten und Plätze. Im Wahrendorff Wohnen finden an die 1.100 Bewohner eine individuelle und fachlich qualifizierte Versorgung, Pflege und Betreuung. Bei Wahrendorff arbeiten 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dazu kommen über 150 Ausbildungsplätze.

Homepage: https://www.wahrendorff.de
Verantwortlich: Petra Perleberg (pp)
Erstellt: 10.10.2022
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