Mahnmal für "unsere Toten"
Sensible Gedanken über einige Mahnmale.


Friedhofskapelle mit Mahntafel der Bombenopfer in Lehrte. (Bild: privat)

Sensib´le Anmerkungen eines Zeitzeugen.
Über Mahnmale auf Friedhöfen. und der "Aegidienkirche".

Junge Menschen wie ausgegangene Flammen,
wer einen Krieg überlebt, tut ihn verdammen.
Auch wir versuchten, andere auszurotten,
so schlimm waren nicht mal Hottentotten.

Sie kämpften um Freiheit, wir um einen Wahn,
der damals Europa, durch Adolf, keinem bekam.
Millionen von Menschen, warum starben sie,
man sperrte sie ein, viel schlimmer als Vieh.

Dann noch dies Vergasen, ein schlimmer Tod,
perverse Nazi-Massenmörder, gehorsam ohne Not.
Heute verdient Milliarden, die Waffenindustrie,
an all die Toten der Erde, daran denken sie nie.

Beim Anblick eines Mahnmals, (Hannover) da fiel mir ein,
warum schließt man nicht, alle unsere Mitbürger mit ein ?
Juden, Sinti und Roma, lebten schon Jahrhunderte hier,
ausgezeichnet im I. Weltkrieg, kämpften viele wie wir.

Auf dem Lehrter Friedhof sind die ausländischen
Fremdarbeiter- Opfer, eines Bombenangriffs damals,
auf der Erinnerungstafel mit aufgeführt.
Und das ist gut so, denn im Tode, sind alle Menschen gleich.

Kriegsgräberrondell auf dem Lehrter Friedhof.


Anno 1630. an der Kapelle.


Oberer Teil.


Der arme Mann hatte nur viele Töchter, er verlor keinen Sohn im Krieg.


Verantwortlich: JÜRGEN BRUNS (jjb)
Erstellt: 21.03.2012
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