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   Rubrik: Wirtschaft und Politik
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Neujahrsempfang im Klinikum Wahrendorff
Klima, Energie, Demokratie und die Kunst


Gemeinsam mit Partnern, Nachbarn, Kollegen, Mitarbeitenden, Medien, öffentlicher Verwaltung, Politik und Wirtschaft stimmte Dr. Wilkening von der Bierkiste auf das neue Jahr ein.

Sehnde/Ilten, 28. Januar 2020
300 Gäste waren traditionell am letzten Sonntag im Januar der Einladung der Geschäftsführung des Klinikum Wahrendorff zum Neujahrsempfang gefolgt. 70 von ihnen hatten die Chance genutzt und die vorbereiteten Kärtchen mit einem ganz persönlichen Stichwort zum diesjährigen Motto „Klimawandel 2.0“ gefüllt. Alle diese Stichworte berücksichtigte Dr. Matthias Wilkening, Geschäftsführer, dann auch bei seiner „etwas anderen Rede“ auf der Bierkiste. Spontan, humorvoll und nachhaltig wandelte er zum Thema Klima, Energie und Demokratie mit den Gästen gemeinsam durch seine Rede und das Programm. Das gab viel Impuls, um im Anschluss zusammen auf das neue Jahr anzustoßen sowie das persönliche Gespräch und den Gedankenaustausch untereinander zu pflegen.

Dr. Wilkening machte in seiner Rede engagiert und eindrucksvoll deutlich, dass jeder Einzelne seine Lebensweise anpassen müsse und sich als Teil des großen Ganzen sehen sollte. „Nutzen wir gemeinsam unser Gehirn und unseren Verstand und denken wir nach, was wir tun können - heute! Und nicht, was der Nachbar morgen machen sollte.“

Der Kunstfreund Wilkening nutzte die Stichworte auch für ein leidenschaftliches Plädoyer für die Kunst. Denn die Kunst spielt im Klinikum Wahrendorff eine große Rolle. So finden sich auf dem Außengelände des Klinikums als auch im Inneren der Gebäude immer wieder farbenfrohe Akzente. Das Klinikum Wahrendorff ist nicht nur ein psychiatrisches Krankenhaus, sondern ein wenig auch Galerie und Kunstmuseum. Eine riesige Lichtblume heißt die Gäste vor der Klinik in Ilten willkommen und Lichtinstallationen lassen Treppenhäuser zu besonderen Kunstorten werden. Die Kunst sieht nicht nur wunderschön aus und bereitet Freude, sondern sie bietet auch einen unkomplizierten Einstieg, in das Gespräch zu kommen und in den Köpfen der Menschen die Mauern der Psychiatrie zu schleifen. Kunst ist aber im Klinikum Wahrendorff auch Therapie. Patienten und Bewohner drücken sich zum Beispiel statt in Worten in fantasievollen Bildern aus. „Kunst und Musik sprengen Rahmen“, ist Dr. Wilkening überzeugt. „Künste können unsere Wahrnehmung schärfen. Es geht darum dahinter zu kommen, was ein Künstler mit seinen Mitteln ausdrücken möchte. Und letztlich kann die Harmonie der Musik unsere Herzen wärmen.“

Das „Von der Osten Trio“ begleitete mit flotten Jazz-Rhythmen und das Team der Dorffküche verwöhnte mit kulinarischen Spezialitäten.


Mehr Informationen: www.wahrendorff.de


Das Klinikum Wahrendorff ist das Fachkrankenhaus für die Seele und eine große Einrichtung der Eingliederungshilfe.
Der Stammsitz liegt zwölf Kilometer östlich der Landeshauptstadt Hannover in Sehnde mit den beiden Standorten Ilten und Köthenwald. Mit der Psychiatrisch-Psychosomatischen Klinik Celle betreibt das Klinikum Wahrendorff ein zweites Krankenhaus. Die Kliniken bieten ambulante, teilstationäre und vollstationäre Versorgung in der Akutpsychiatrie, Psychoso-matischen Medizin und Psychotherapie. Die Eingliederungshilfe ermöglicht Wohn- und Le-bensperspektiven für Menschen mit seelischen, geistigen und/oder Mehrfachbehinderun-gen in Hannover und der Region. Das Gesamtklinikum verfügt über 683 Betten und Plätze. In den differenzierten Heimbereichen finden an die 1.100 Bewohner eine individuelle und fachlich anspruchsvolle Versorgung. Das Klinikum Wahrendorff ist mit 1.400 Mitarbeiten-den einer der größten regionalen Arbeitgeber und mit über 100 Ausbildungsplätzen einer der wesentlichen Ausbildungsbetriebe in der Region.

Autor/Redakteur: Petra Perleberg (pp)
Bilder: Klinikum Wahrendorff
Erstellt am 28.01.2020
1359 mal gelesen.

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Petra Perleberg
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