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   Rubrik: Wirtschaft und Politik
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Vorsorge für Kinder verbessert
Neue Erkrankungen im Mittelpunkt


Versicherte der BARMER GEK profitieren jetzt im Rahmen ihres Kinder- und Jugendprogramms vom neuen Vorsorgeprogramm für Kinder und Jugendliche. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte Deutschlands (BVKJ) hat das Programm mit seinen umfassenden Erfahrungen weiter entwickelt und über die Krankheitsfrüherkennung hinaus auch den wichtigen Bereich der primären Prävention weitergehend einbezogen. „Mit Fragebögen für Eltern und Jugendliche werden nun gezielt Risikofaktoren für Krankheitsursachen, Entwicklungsrisiken und Verhaltensauffälligkeiten ermittelt und im Rahmen der Untersuchungen angesprochen“, erläutert Guido Haake, Bezirksgeschäftsführer der BARMER GEK in Lehrte.

Krankheitsgefahren früher erkennen
Für die Kinder- und Jugendärzte ist wichtig, dass die ausgefüllten Fragebögen zum Untersuchungstermin vorliegen. Dann können die gemachten Angaben direkt mit einbezogen und angesprochen werden. Damit kommen die Ärzte dem Ziel näher, Krankheitsgefahren und Fehlentwicklungen nicht nur im körperlichen, sondern auch im psychosozialen, emotionalen und intellektuellen Bereich noch frühzeitiger zu erkennen und Erkrankungen dann auch verhindern zu können. Die Vorlage der Fragebögen sei natürlich freiwillig. Für die Gesundheit der Kinder wollen die Ärzte aber dafür intensiv werben.

ADHS-Diagnoserate stieg um 42 Prozent
Mit den Veränderungen unserer Gesellschaft hat sich auch das Spektrum der Krankheiten Heranwachsender verändert. Zu den früher vorherrschenden Kinderkrankheiten wie Windpocken, Mumps und Masern haben sich in unserer modernen Gesellschaft Ernährungsprobleme, Entwicklungsstörungen oder chronische Erkrankungen hinzu gesellt. Dazu gehören beispielsweise motorische Defizite, Sprachprobleme oder das immer häufiger diagnostizierte ADHS. Von 2005 bis 2012 sind die Verschreibungen um 41 Prozent gestiegen. Verursacht werden die Zuwächse vor allem durch neuere Präparate (plus 129 Prozent), während die Verschreibungen älterer Medikamente leicht rückläufig sind. Ein differenziertes Bild zeigt der Blick auf einzelne Altersgruppen. Bei Kleinkindern bis vier Jahren verschreiben Ärzte kaum noch Antipsychotika. Bei allen anderen steigen die Verordnungszahlen, am stärksten bei den 10- bis 14-Jährigen. „Eine medizinische Erklärung dafür lässt sich nicht direkt herleiten“, betont Haake. Weder zeigten Studien einen Anstieg psychiatrischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen, noch hätten sich die relevanten Therapieempfehlungen geändert. Zudem dürfe man nicht ausblenden, dass Antipsychotika zum Teil gravierende unerwünschte Wirkungen haben.

Umfassende Informationen zum Kinder- und Jugendprogramm gibt es in allen Kundencentern und unter www.barmer-gek.de/140482

Hintergrund: An das durch den BVKJ überarbeitete Vorsorgeprogramm hat die BARMER GEK ihren Kinder- und Jugendarztvertrag mit dem ärztlichen Berufsverband entsprechend angepasst. Über die bisher bereits mit den Kinder- und Jugendärzten vereinbarten Zusatzleistungen (Zusatzleistung zur U7a/Kindergarten-Check, U10/Grundschul-Check, U11/Schüler-Check und J2/Jugend-Check) hinaus werden künftig auch alle regulären Früherkennungsuntersuchungen von der U1 bis zur J1 mit zusätzlichen erweiterten Inhalten in das Kinder- und Jugendprogramm der BARMER GEK einbezogen. Alle Ergebnisse werden im neuen Gesundheits-Checkheft (Vorsorgeheft) „Paed.Plus“ dokumentiert. Dieses Checkheft ersetzt das bisherige gelbe Kinder- Untersuchungsheft. Die Teilnahme am Kinder- und Jugendprogramm der BARMER GEK ist freiwillig.


Autor/Redakteur: BARMER GEK Lehrte (BL)
Homepage: http://www.barmer-gek.de/
Bilder: ( BARMER GEK )
Erstellt am 04.07.2013
7285 mal gelesen.

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