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   Rubrik: Wirtschaft und Politik
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BARMER übernimmt Kosten für Hautkrebs-Screening schon ab dem 20. Lebensjahr

Früherkennungsuntersuchung der Haut bisher keine Kassenleistung

Die BARMER hat die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beschlossene Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs für ihre Versicherten erweitert: Bereits ab dem 20. Lebensjahr können sich BARMER-Mitglieder alle zwei Jahre auf Hautkrebs untersuchen lassen.

Der G-BA hatte im November letzten Jahres beschlossen, die standardisierte Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs für Versicherte ab dem 35. Lebensjahr in die Krebsfrüherkennungs-Richtlinien für gesetzlich Krankenversicherte aufzunehmen. Das heißt: Voraussichtlich ab Sommer diesen Jahres sind alle gesetzlichen Krankenkassen verpflichtet, die Hautkrebsuntersuchung für Versicherte ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre zu bezahlen. Derzeit ist die Empfehlung des G-BA noch nicht Gesetz.

Der BARMER geht diese Entscheidung jedoch nicht weit genug. Sie erstattet bereits jetzt ihren Versicherten die Kosten für das Hautkrebs-Screening - und das bereits ab dem 20. Lebensjahr. Die Untersuchung kann von Hautärzten, hausärztlich tätigen Fachärzten für Allgemeinmedizin, Internisten und praktischen Ärzte durchgeführt werden, wenn sie an einer entsprechenden Fortbildung teilgenommen haben. Besteht ein Verdacht auf Hautkrebs, wird dieser stets durch einen Hautarzt abgeklärt - zunächst visuell, bei Bedarf durch eine Gewebeentnahme. Die Kosten für das Screening (maximal 21 Euro) werden von der BARMER gegen Vorlage der Rechnung erstattet.

„Ziel der Vorsorgeuntersuchung ist, den Hautkrebs möglichst früh zu erkennen. Denn: Je früher er erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen“, erklärt Guido Haake, Bezirksgeschäftsführer der BARMER Lehrte. Immerhin erkranken jährlich 120.000 Menschen in Deutschland an verschiedenen Formen von Hautkrebs. An dem besonders gefährlichen malignen Melanom sterben jährlich etwa 2.000 Menschen. „Hautkrebs betrifft immer häufiger auch schon Jüngere. Deshalb ermöglichen wir es unseren Kunden, die Vorsorgeuntersuchung bereits ab dem 20. Lebensjahr in Anspruch zu nehmen“, so Haake.

Bisher gibt es noch keinen gesicherten Beleg dafür, dass eine Ganzkörperuntersuchung der Haut zu einer Verminderung von Erkrankungen und Todesfällen führt. Spätestens fünf Jahren nach der offiziellen Einführung des Hautkrebs-Screenings wird ihr Erfolg überprüft.



Infokasten:
Für die Aufnahme neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden in den Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenkassen bedarf es hierzulande eines Beschlusses vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA). Der G-BA ist das oberste Beschlussgremium von Ärzten, Krankenkassen und Versichertenvertretern. Er legt fest, welche Leistung von den Gesetzlichen Krankenkassen bezahlt wird. Dass das Hautkrebs-Screening Kassenleistung werden soll, entschied der G-BA bereits am 15.11.2007. Dieser Beschluss liegt gegenwärtig im Bundesministerium für Gesundheit zur Prüfung vor und tritt bei Nichtbeanstandung und Bekanntmachung im Bundesanzeiger in Kraft. Voraussichtliches Datum: Sommer 2008.

Verantwortlich für diesen Artikel: Hak (siehe Autorenliste)
geschrieben am 06.02.2008

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Letzte Aktualisierung: 4.3.2009
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