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   Rubrik: Kultur und Freizeit
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Beiprogramm im Stadtmuseum am 25. und 26. Mai mit Führung und Interview:
Der letzte Überlebende des „Wunders von Lengede“


Adolf Herbst (von den Rettungskräften getragen) nach seiner Rettung am 7. November 1963

Bis Pfingstmontag, 10. Juni, zeigen der VVV, der Förderverein Stadtmuseum und die Stadt Burgdorf die Ausstellung „Glück auf, der Steiger kommt – Bergleute und Ölarbeiter aus Burgdorf, Hänigsen und Umgebung“. Am Sonntag, 26. Mai, laden die Gastgeber im Stadtmuseum (Schmiedestraße 6) um 17.00 Uhr zu der Veranstaltung „Das Grubenunglück von Lengede im Jahr 1963“ ein. Horst Regenthal, der das Ausstellungsteam leitete, und Adolf Herbst, letzter Überlebender des verheerenden Grubenunglücks von Lengede, lassen die dramatischen Ereignisse, die sich in der Zeit vom 24. Oktober bis zum 7. November 1963 abspielten, noch einmal Revue passieren. Während der Rettungsmaßnahmen entstandene Fotografien begleiteten das Interview. Das Eisenerzbergwerk Lengede-Broistedt lag im Südosten des Landkreises Peine. Als sich das Unglück am Abend des 24. Oktober ereignete und zu einem massiven Wasser- und Schlammeinbruch führte, befanden sich 129 Bergleute unter Tage. Von ihnen kamen 29 ums Leben. Die kaum noch für möglich gehaltene und von zahllosen Fernsehteams und Journalisten begleitete Rettung von elf eingeschlossenen Bergleuten nach 14 Tagen ging als „Wunder von Lengede“ in die Geschichte ein.

Zu den Geretteten gehörte der 1942 geborene Adolf Herbst. Zum Zeitpunkt des Unglücks war der damals 20-Jährige Starkstrommonteur damit beschäftigt, unter Tage eine neue Pumpenkammer zu installieren. Mit Horst Regenthal spricht Adolf Herbst über die dunkelsten Tages seines Lebens. in dieser Zeit harrte er mit mehreren Bergbaukumpel in dem Hohlraum eines Seitenstollens unter der ständigen Angst aus, lebendig begraben zu sein, bis endlich der ersehnte Rettungstrupp zu ihnen vorstieß.

Bereits am Samstag, 25. Mai, sind die Museumsbesucher um 14.30 Uhr zu einer weiteren Führung mit Dr. Thomas Degro eingeladen. Er ist Mitarbeiter des Teerkuhlenmuseums Hänigsen und hat mit seinem Ausstellungsteam die Geschichte der Erdölförderung im Raum Hänigsen und Nienhagen nachgezeichnet. Bei dem Museumsrundgang richtet er den Fokus auf die wichtigsten Entwicklungsschritte der lokalen Erdölgewinnung und lenkt die Aufmerksamkeit auf zahlreiche Exponate, die in deren Umfeld zum Einsatz kamen.

Autor/Redakteur: Burkhard Wolters (Bw)
Homepage: http://www.vvvburgdorf.de
Bilder: VVV Burgdorf
Erstellt am 20.05.2019
171 mal gelesen.
Veranstalter: VVV, Förderverein Stadtmuseum und Stadt Burgdorf
Adresse: Stadtmuseum, Schmiedestraße 6, 31303 Burgdorf

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