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   Rubrik: Kultur und Freizeit
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Musical „Ein hässliches Spiel −,, Dogfight“ am 27. April im Theater am Berliner Ring:
Eine schamlose Wette führt zu einer Achterbahnfahrt der Gefühle


Musical

Am Freitag, 27. April, präsentieren der VVV und die Stadt Burgdorf ein neues Gastspiel der MusicalCompany des Theaters für Niedersachsen (TfN) im Theater am Berliner Ring. Auf dem Spielplan steht das erstmals in deutscher Sprache aufgeführte Musical „Ein hässliches Spiel − Dogfight“ von Benj Pasek und Justin Paul. Beginn ist um 20.00 Uhr. Um 19.30 Uhr findet eine kostenlose Einführung statt. Eintrittskarten gibt es bei Bleich Drucken und Stempeln, Braunschweiger Straße 2, und online unter www.vvvburgdorf.de. Mitglieder des VVV und Jugendliche erhalten Ermäßigungen.

„Kommunisten in den Arsch treten“

Das Musical versetzt die Zuschauer in das San Francisco des Jahres 1963: Die drei jungen Marines Eddie Birdlace, Dick Bernstein und Ralph Boland haben ihren Einsatzbefehl für den Vietnamkrieg erhalten. Ihren Auftrag umschreibt Birdlace mit den Worten: „Wir treten ein paar Leute in den Arsch, verteilen’n paar Strafzettel, müssen denen beibringen, wie man mit den verdammten Kommunisten klarkommt und sind in zwei, drei Monaten wieder hier.“

Preisgeld für das „hässlichste“ Mädchen

Bevor es aber am nächsten Morgen über den Pazifik geht, wollen es die drei Freunde in San Francisco noch einmal so richtig krachen lassen und eine wilde Nacht erleben. Einer alten Tradition des US-Marine-Korps folgend, schließen die drei jungen Rekruten, zusammen mit weiteren Marines, eine ebenso übermütige wie rücksichtslose Wette ab: den „Dogfight“. Aufgabe beim Dogfight: Bring das hässlichste Mädchen mit zur Party! Demjenigen, dem das gelingt, winkt der komplette Geldeinsatz als Preisgeld. Bernstein erscheint mit Ruth zur Party, Boland mit der Prostuierten Marcy und Eddie lernt in letzter Minute die unbeholfene, aber idealistische Kellnerin Rose Fenny kennen, die von einer Karriere als Singer-Songwriterin träumt. Den Dogfight gewinnt Boland, aber seine Partybegleitung Marcy, die er dafür bezahlt hat, dass sie ihn zur Party begleitet, erzählt Rose, um was es bei der Party und beim Dogfight wirklich geht. Von der ersten Partyerfahrung mit Birdlace geprägt, schreibt Rose die Spielregeln des Dogfights um und bringt Eddies scham- und sorglose Haltung ins Wanken. Zwischen beiden entwickelt sich eine sensible, aber kurzlebige Romanze. Erst nach vier Jahren sieht Eddie Rose wieder, nachdem er als einziger der Freunde traumatisiert aus dem Vietnamkrieg zurückkehrt.

Ein menschenverachtender Wettbewerb

„Ein hässliches Spiel“ ist ein Musical über die Kraft des Mitgefühls und der Empathie. Obwohl der Wettbewerb, den diese Marines veranstalten, menschenverachtend ist, lernen wir bei den jungen Soldaten nicht einfach nur junge boshafte Soldaten kennen. Die drei sind taktlos, laufen über vor Testosteron und sind auf rüpelhafte Weise naiv, aber in ihrer Art auch liebenswert. Bis in die 1970er Jahre war der Dogfight tatsächlich eine Tradition bei den Marines. Es war eine weitere Übung, die die Soldaten darin konditionierte, die Persönlichkeit in ihrem Gegenüber verleugnen zu können. In dem Musical geht es nicht um eine Bilderbuchromanze. Stattdessen stehen Menschen im Mittelpunkt, die sich bewusst werden, dass ihr bisheriges Leben von Rücksichtslosigkeit und emotionaler Kälte geprägt war.

Die neuen Shootingstars der Musicalwelt
Die Musicalmelodien sind mitreißend und frisch. Die Texte reichen von humorvoll über intelligent bis tiefgründig. Benj Pasek und Justin Paul sind die Shootingstars des Musicals. Lange Zeit war das erfolgreiche Songwriter-Duo aus New York in Deutschland ein Geheimtipp. In den USA hingegen laufen die Shows der beiden bereits im ganzen Land. „Ein hässliches Spiel“, das auf einem gleichnamigen Film aus dem Jahr 1991 beruht, bekam im Sommer 2012 mit dem „Richard Rodgers Award“ und dem „Lortel Award of Outstanding Musical“ zwei renommierte Musicalpreise. Spätestens nachdem sie für die Songtexte des Musicalfilms „La La Land“ 2017 einen Oscar erhielten, sind die beiden Künstler auch in Deutschland bekannt.

In der TfN-Inszenierung von Alice Asper singen und spielen Elisabeth Köstner, Tim Müller, Jürgen Brehm, Lukas Sandmann, Daniel Ernst, Björn Schäffer, Teresa Scherhag, Sandra Pangl, Laura Mann, Jens Krause und Fehmi Göklü. Die musikalische Leitung der Live-Band übernimmt Andreas Unsicker.

Autor/Redakteur: Burkhard Wolters (Bw)
Homepage: http://www.vvvburgdorf.de
Bilder: Theater für Niedersachsen
Erstellt am 17.04.2018
1663 mal gelesen.
Veranstalter: VVV und Stadt Burgdorf
Adresse: Theater am Berliner Ring, 31303 Burgdorf

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Burkhard Wolters
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