Bereits Grundschüler sitzen täglich durchschnittlich neun Stunden. Dies errechnete die Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung. „Denn auch ihre Freizeit verbringen Kinder zunehmend im Sitzen - Bewegung kommt dabei vielfach zu kurz“, weiß Guido Haake von der BARMER GEK in Lehrte. Das Dauersitzen kann ernsthafte gesundheitliche Folgen haben. Schon heute leiden 48 Prozent aller 11- bis 14-Jährigen unter Haltungsstörungen sowie 44 Prozent aller Viertklässler klagen gelegentlich und acht Prozent der Viertklässler sogar ständig über Rückenschmerzen, berichtet die Aktion Gesunder Rücken e. V. (AGR).
Zudem leiden 43 Prozent der Grundschüler gelegentlich und zwölf Prozent ständig unter Konzentrationsschwierigkeiten. Tendenz steigend. Rückengerechte Produkte, wie Schulmöbel, Kinderarbeitsplätze und Schulranzen können diesem Problem wirkungsvoll begegnen. Zentraler Aspekt ist dabei das aktiv-dynamische Sitzen und viel mehr Bewegung. Ergonomische Sitzmöbel sollen zu einer rhythmischen Gewichtsverlagerung (Wippen und Schwingen) anregen, die dem natürlichen Bewegungsbedürfnis des heranwachsenden Körpers entspricht.





