Lieber Reinhard Nold, ich danke Dir für diese Einladung , zum Zug der Erinnerungen und finde es gut,
das dieser Zug der Erinnerungen, durch Euren Einsatz auch in Lehrte zum
zweitem mal gezeigt wird.
Ich Jahrgang 1936, habe diesen Völkermord als Kind nicht bemerken können,
aber in Gesprächen mit meiner Mutter, nach dem Krieg erfahren,
das auch sie einiges gewußt hatte, was für einen zivilisierten Menschen eigentlich undenkbar war, der Massenmord und der Rassenwahn einiger perverser Politiker. Schlimm war nur , das sich ein Großteil der deutschen Bevölkerung damals zu diesen Wahnsinn, mitreißen ließ. Ich schäme mich manchmal, in diesem Zusammenhang, ein Deutscher zu sein. Da ich gesundheitlich leider verhindert bin, grüße ich die Veranstalter und besonderst die heutige Jugend.
Ich selbst wurde nach dem Krieg in der Schule, nie mit diesen Gräueltaten,
der Nazis konfrontiert. Es ist wichtig für unsere Demokratie, das diese Generation weiß, was damals geschehen konnte. Jeder junge Mensch sollte sich einmal kurz, in die Lage, eines damals deportierten Kindes versetzen, um zu verstehen. Ich hoffe Eure Veranstaltungen haben wieder
den gleichen großen Erfolg, wie das erste mal.
Mit freundlichen Grüßen, Jürgen Bruns





