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   Verdacht der Bestechung und Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr
Anonyme Hinweise über das Internet führen zu umfangreichen Durchsuchungen in Deutschland und Frankreich (red). Zwei anonyme Hinweise über die Internetseite des Landeskriminalamtes Niedersachsen (BKMS® System) brachten die Ermittlungen ins Rollen und deckten nunmehr auf: Ein 49-jähriger Geschäftsführer einer Automobilzulieferfirma aus Nordbayern steht im Verdacht, mindestens fünf Mitarbeiter eines niedersächsischen Automobilkonzerns bestochen zu haben, um im Gegenzug Aufträge zu erhalten. Am Morgen des 10. Mai 2007 wurden von Polizei und Staatsanwaltschaft insgesamt 29 Büros, Arbeitsplätze und Wohnungen (17 in Niedersachsen, 7 in Bayern, 1 in Nordrhein-Westfalen) der Beschuldigten aufgrund richterlicher Beschlüsse durchsucht. Darunter befanden sich auch die Räumlichkeiten eines Golfclubs und die Kanzleien von zwei Steuerberatern. Vier Durchsuchungen fanden in Südfrankreich statt. Es wurden umfangreiche Beweismittel sichergestellt. Die Auswertung wird einige Monate in Anspruch nehmen. Der betroffene Automobilkonzern ist ebenfalls an einer Aufklärung des Sachverhaltes interessiert und unterstützt die Ermittlungsarbeit. Die anonym abgegebenen und von den LKA-Beamten verifizierten Hinweise deckten noch mehr auf. So steht zusätzlich auch ein Dienstleistungsunternehmen aus dem Großraum Braunschweig im Verdacht, ebenfalls Mitarbeiter des Automobilkonzerns bestochen zu haben. |
Verantwortlich für diesen Artikel: doris (siehe Autorenliste)
geschrieben am
11.05.2007
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Letzte Aktualisierung: 4.3.2009
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